Einstimmig: Raphael Schäfer Kandidat der CDU für die Landratswahl

Schwerpunkte will er vor allem im Bereich Wirtschaft und Arbeit setzen

Pressemitteilung CDU-Kreisverband Saarlouis

Saarlouis. Raphael Schäfer (37) ist Kandidat der CDU im Kreis Saarlouis für die Landratswahl am 26. Mai. Bei der Vertreterversammlung der CDU-Mitglieder Anfang Februar erhielt der Saarlouiser Landtagsabgeordnete 100 Prozent der Stimmen. Der Diplom-Verwaltungswirt mit Master-Abschluss in Wirtschaftsrecht und ehemalige Mitarbeiter von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will vor allem Schwerpunkte im Bereich Wirtschaft und Arbeit setzen. Schäfer kündigte ein umfangreiches Wahlprogramm an.

 

Der früher auch als Mittelstreckenläufer und EM-Teilnehmer des LC Rehlingen bekannte Leichtathlet hat bereits einiges an beruflicher und politischer Erfahrung vorweisen. So war er auch Referatsleiter im Innenministerium unter Klaus Bouillon, ist Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat von Saarlouis und seit 2017 Landtagsabgeordneter seiner Partei für den Kreis Saarlouis. Für die Landratswahl setzt Schäfer auf sein gut trainiertes Durchhaltevermögen: „Ich werde mich gerne mit aller Kraft dafür einsetzen, bei den Wahlen am 26. Mai als Erster durchs Ziel zu gehen“.
Schäfer mahnt, die wirtschaftlichen Warnzeichen ernst zu nehmen: „Die Nachrichten mehren sich, dass uns eine Abschwächung ins Haus stehen könnte. Dem müssen wir vorbeugen, und dieser Aufgabe möchte ich mich auch als Landrat gerne stellen“. Die Region müsse mit neuer Dynamik weiter nach vorne gebracht werden. Besonders bei Wirtschaft und Arbeit will Schäfer Schwerpunkte setzen. Beispiel Lisdorfer Berg: „Durch die Ansiedlung unterschiedlicher Firmen und Betriebe haben wir hier einen Branchen-Mix auf den Weg gebracht, der Arbeitsplätze auch in konjunkturell schwierigen Zeiten sicherstellt. Diesen Weg müssen wir fortsetzen und neue Gewerbe- und Industriegebiete erschließen. Wir brauchen echte Wertschöpfung hier vor Ort“, so der CDU-Landratskandidat.
Auch die Nachnutzung des ehemaligen Kraftwerksgeländes in Ensdorf biete wegen der guten Schienen-, Wasser- und Autobahnanbindung große Chancen. Daneben möchte sich Schäfer auch für junge Unternehmensgründer einsetzen und kooperative Büros, „sogenannte Co-Working-Spaces“, im Landkreis schaffen.
Des Weiteren müsse der Öffentliche Personennahverkehr zukunftsfest gemacht werden. Mit Blick auf einen attraktiven und bezahlbaren ÖPNV sollte zunächst das Wabensystem grundlegend reformiert werden, um Ungleichbehandlungen zwischen dem Raum Saarbrücken und dem Landkreis Saarlouis zu beseitigen.