Große Entlastung für Roden

Spatenstich Brücke A 8/Ortsumgehung: Große Entlastung für Roden

Über 13000 Fahrzeuge drängeln sich Tag für Tag durch Roden. Tendenz steigend. Für die Bürger des einwohnerstärksten Saarlouiser Stadtteils seit Jahrzehnten eine Qual. Die Diskussion über eine Ortsumgehung dauert seit über vier Jahrzehnten an und viele schienen den Glauben daran schon verloren zu haben. Durch die Aufnahme der Ortsumgehung Roden in den vordringlichen Bedarf in den Bundesverkehrswegeplan und den notwendigen Neubau der Brücke am Autobahndreieck Saarlouis in Roden gelang nun endlich der Durchbruch. Zum Spatenstich reiste eigens der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer aus Berlin an.

„Endlich ist es soweit. Nach Jahrzehnten der Diskussion erhalten die Rodener nun endlich die notwendige Entlastung vom quälenden und immer noch zunehmenden Durchgangsverkehr. Die Bundesmittel sind bei uns hier in Roden gut angelegt. Der Bund investiert 57 Millionen Euro für die Ortsumgehung Roden und den Neubau der Autobahnbrücke in Roden. Das wird uns in Saarlouis und insbesondere in Roden ab 2023 stark entlasten“, so der Rodener Landtagsabgeordnete Marc Speicher.

„Ein großes Lob an Bundesminister Scheuer und den Landesbetrieb für Straßenbau hier im Saarland. Durch die Bereitstellung der notwendigen Mittel im Bundeshaushalt und die nun am Ende rasch und sorgfältig erfolgte Planung des Landes wird es gelingen, zwei für den gesamten Raum Saarlouis dringend notwendige Bauprojekte sinnvoll miteinander zu kombinieren. So geht kluges und modernes Baumanagement“, erläutert der Lisdorfer Landtagsabgeordnete Raphael Schäfer.

Zunächst wird die neue Autobahnbrücke am Dreieck Saarlouis gebaut, ehe die bisherige Brücke abgerissen wird und parallel die saarnahe Bundesstraße von der Rodener Schanze bis zum Saarlouiser Hafen verlängert wird. Mit der Verkehrsfreigabe wird Ende 2022 oder Anfang 2023 gerechnet. Aufgrund der direkten Kombination und des parallelen Baus von Autobahnbrücke und Bundesstraße sprach Bundesverkehrsminister Scheuer von einem deutschlandweit vorbildlichen Projekt.