Besichtigung der Steinrauschhalle durch die CDU Steinrausch

Der Gesamtzustand der Steinrauschhalle ist eine Blamage für Saarlouis. Anreisende Sportler von außerhalb Saarlouis erblicken die Steinrauschhalle in einem äußerst schlechten Zustand.

Insbesondere der ehem. Hoteltrakt der seit Jahren lediglich als Abstellmöglichkeit genutzt wird ist in einem verwahrlosten Zustand.
Die ehemaligen Zimmer werden von den unterschiedlichsten Vereinen in mehr oder weniger übersichtlicher und ordentlicher Weise als Lager genutzt.
Von den Nasszellen aus verbreitet sich ein unangenehm modriger Gestank.
Überlaufende Müllbehälter sind Blickfang im Flur. Von Sauberkeit kann in keiner Weise mehr die Rede sein.
Bedrohlich ist der Zustand der Fenster, die ihre Stabilität längst verloren haben.

Forderung:
Für den Hoteltrakt ist durch die Verwaltung ein dem Gebäude entsprechendes Nutzungskonzept zu erarbeiten.
Ebenso ist dringend eine Fassadensanierung durchzuführen.

Alternativ ist ein Investor zu suchen, dem die beiden ehemaligen Hoteletagen zum Kauf angeboten werden, der auch ein eigenes Nutzungskonzept vorstellen kann.
Hierzu hat eine Ausschreibung zu erfolgen.

Von Seiten der Verwaltung sind die technischen Voraussetzungen zu schaffen, dass für sämtliche Nutzungseinheiten getrennte Betriebskosten ermittelt werden können.

 

Die ehem. Sauna wird seit rd. zwei Jahren nicht mehr betrieben. Alle Beteiligten in Saarlouis sind sich einig, dass in Zukunft keine Sauna mehr in diesen Räumen betrieben wird. Beim Betreten der Räume hat man den Eindruck, dass die Sauna fluchtartig verlassen wurde. Eine ordnungsgemäße Übergabe der Räume hat offensichtlich nicht stattgefunden.
Die städtische Bauverwaltung hat seit Schließung der Sauna, so der Eindruck, keinerlei Aktivitäten oder Überlegungen für eine spätere sinnvolle Nutzung an den Tag gelegt.
Städtische Immobilien gammeln so vor sich her und ein Wertverlust bzw. Mietverlust wird einfach in Kauf genommen.

Forderung:
Die Bauverwaltung hat schnellstens die Räumlichkeiten der ehemaligen Sauna komplett zu räumen. Für das Mobiliar, bzw. Installationen sind Interessenten zu suchen oder für andere städtische Gebäude auszubauen.
Für die Räumlichkeiten sind auch die technischen Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Einheit zu schaffen um eine flexible neue Nutzung zu ermöglichen.
- 2 -

Die Kegelbahnen sind wieder in Stand zu setzen. Auf Steinrausch ist eine entsprechende Nachfrage an diesem Sport, bzw. dieser Freizeitbeschäftigung.
Durch Beschluss im ASBU des Stadtrates ist die Verwaltung schon seit Monaten beauftragt entsprechende Kostenermittlungen dem Ausschuss vorzulegen.

Die Betriebskosten der gesamten Steinrauschhalle mit allen Nutzungseinheiten sind zu reduzieren. Entsprechend sind die technischen Einrichtungen auf den neusten Stand zu bringen und eine Trennung für alle Nutzungseinheiten hat zu erfolgen.
Die Fassade ist zu sanieren mit Wärmedämmung und neuen Fenstern.

Die Außenanlagen, Fußwege, und Stellplätze sind zu renovieren und in einen verkehrssicheren Zustand zu bringen.
Ebenso der Bereich hinter der Halle.

Eine Aufzugsanlage ist an die Halle anzubauen um so für Rollstuhlfahrer die Halle zu erschließen.
Ebenso ist eine DIN – gerechte Behindertentoilette einzubauen.



 

Spinnennetze an den sanierungsbedürftigen Fenstern im Hoteltrakt


 

"fluchtartig" verlassene Räume der ehemaligen Sauna



Weitere Bilder