Verleihung des Josef-Gessner-Preises 2018

CDU Saarlouis verleiht Josef-Gessner-Preis 2018 an Waltraud Tesch aus Beaumarais

Pressemitteilung der CDU-Stadtratsfraktion

Saarlouis, 22. Januar 2018

Die CDU Saarlouis ehrt traditionsgemäß Menschen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwesen einbringen und sich ehrenamtlich engagieren. Auch in diesem Jahr erfolgte die Würdigung im Rahmen des Neujahrsempfangs, der im Festsaal des Theater am Rings stattfand. Gemeinsam mit Finanzminister Stephan Toscani, MdL und Bürgermeisterin Marion Jost verliehen der CDU-Fraktionsvorsitzende Raphael Schäfer, MdL, der stellvertretende CDU-Stadtverbandsvorsitzende Marc Speicher, MdL und der Ortsvorsitzende der Innenstadt Carsten Quirin den Ehrenamtspreis an Waltraud Tesch aus Beaumarais.

 

„Waltraud Tesch engagiert sich seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich für das Gemeinwesen und ihre Mitmenschen. Von der Kunst und Kultur bis zur Kommunalpolitik bringt sie ihre wertvollen Erfahrungen mit viel Sachverstand und großem Herzen ein. Über 40 Jahre war sie beliebte Lehrerin an der Grundschule in Wallerfangen und den Schülern oftmals persönlicher Ratgeber. Insbesondere ihr Einsatz im Stadtrat und der Frauen Union ist vom Leitthema der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf geprägt. Sie ist gefragte Kunstexpertin und selbst Malerin. Ihre Kunst- und Kulturexpertise bringt sich in ihre eigenen Kunstwerke ebenso ein wie in Fachjurys und den Kulturbeirat der Kreisstadt Saarlouis. Waltraud Tesch hat sich in besonderer und vielfältiger Weise um das Gemeinwesen verdient gemacht. Sie ist eine würdige Preisträgerin,“ so der Laudator und Landtagsabgeordnete Marc Speicher.

In seiner Eröffnungsrede ging der Vorsitzende der CDU-Innenstadt Carsten Quirin auf die gute Arbeit der Partei im zurückliegenden Wahlkampfjahr 2017 ein: „Es hat sich gezeigt, dass wir nicht nur Union heißen, sondern auch eine Union, ein Team sind, die gemeinsam an einem Strang ziehen." Gleichfalls betonte der Vorsitzende die hervorragende Zusammenarbeit und das Fair Play der CDU in Fraktion und im Stadtrat: „Erst die Stadt, dann die Partei, dann die Person - das zeichnet die CDU aus. Für unsere Vorstellungen und Ideen diskutieren wir hart in der Sache aber immer mit Respekt gegenüber anderen Meinungen und Einstellungen. Schließlich geht es darum, Saarlouis weiter voranzubringen."

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Saarlouiser Stadtrat und Landtagsabgeordnete Raphael Schäfer hat in seiner Rede zur Saarlouiser Kommunalpolitik einen Rückblick auf das vergangene Jahr gerichtet und auch frische Ideen für die Stadtpolitik präsentiert: „In den vergangenen Jahren haben wir sehr viel Geld in die Innenstadt investiert und wichtige Projekte wie beispielsweise die Erneuerung der Fußgängerzone, des Theaters am Ring und des Ravelin-Grabens auf den Weg gebracht. Uns als CDU-Saarlouis ist aber genauso wichtig, dass unsere Stadtteile nicht abgehangen werden. Insoweit sind wir unserer Finanz- und Sozialbürgermeisterin Marion Jost sehr dankbar, dass es gelungen ist, in das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt aufgenommen zu werden. Im Rahmen dieses Programms können wir soziale und bauliche Problemlagen in Roden und Fraulautern verbessern. Begrüßenswert ist dabei, dass wir im Rahmen einer Drittelfinanzierung zwischen Bund, Land und Stadt nur jeden dritten investierten Euro aus städtischen Haushaltsmitteln bestreiten müssen. Aktuell wird die Bevölkerung im Rahmen von Infoveranstaltungen, Stadtteilspaziergängen und Bürgerworkshops aktiv in den Prozess einbezogen und kann konkrete Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Gerade in Roden ist beispielsweise in der Diskussion, ob eine Einbahnstraßenregelung in der Schulstraße zu einer deutlichen Verkehrsberuhigung und Entschärfung der Parkproblematik führen könnte.“

Ehrengast in diesem Jahr war der saarländische Finanzminister und stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Stephan Toscani, MdL, der in seiner Rede zur Landespolitik insbesondere auf den historischen Erfolg seines Hauses und insbesondere von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, MdL im Rahmen der Bund-Länder-Finanzbeziehungen einging. Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier haben in Berlin maßgeblich dazu beigetragen, dass bei diesen schwierigen Verhandlungen für das Saarland ein erstklassiges Ergebnis erzielt werden konnte. „Durch die zusätzlichen 500 Millionen Euro pro Jahr können wir ab dem Jahr 2020 wichtige Leitinvestitionen im Bereich der Bildung, Inneren Sicherheit, und auch im Bereich der Straßeninfrastruktur vornehmen. Wir werden durch eine sog. Investitionsoffensive pro Jahr die Investitionsmittel um 50 Mio. Euro anheben und dynamisieren. Hierdurch werden wir bis zum Jahr 2030 insgesamt eine Milliarde Euro zusätzlich investieren können. Gleichzeitig bin ich stolz, dass es aufgrund unserer Sparbemühungen gelungen ist, im Jahr 2018 nur noch 8 Mio. Euro neue Schulden und spätestens 2019 keine neue Schulden mehr aufnehmen zu müssen - die schwarze Null ist greifbar nah. Die Selbstständigkeit, Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes ist damit langfristig gesichert“, so Minister Stephan Toscani.