Wechsel an der Spitze der CDU Saarlouis-Innenstadt

Neuer Vorstand der CDU Saarlouis-Innenstadt

Pressemitteilung CDU Ortsverband Saarlouis-Innenstadt

Auf der Mitgliederversammlung am 07. November wurde der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Carsten Quirin zum neuen Vorsitzenden des Ortsverbandes gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Tim Flasche an, der den Ortsverband 12 Jahre lang leitete, sieben davon parallel als Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat. Der 29-jährige Agrarwissenschaftler gehört dem Vorstand seit 2005 an und ist seit 2014 Mitglied des Stadtrates. Zu Stellvertretern wurden Tim Flasche und Claus Eckel gewählt. Weiterhin gehören dem Vorstand an: Markus Malter (Schatzmeister), Stefanie Rupp (Schriftführerin), Katrin Blaich und Peter Collet (Organisations-Team), Ute Mücklich-Heinrich (Pressesprecherin) und Alexander Schütz (Social Media-Beauftragter). Als Beisitzer gehören dem Vorstand an: Jens Leidinger, Waltraud Prangen-Zurecki, Kai Batruff, Dunja Engbarth, Roman Engbarth, Daniela Flasche, Walter Gill, Barbara Eckel.

 

(von links): Raphael Schäfer (MdL), Stefanie Rupp, Peter Collet, Alexander Schütz, Claus Eckel, Katrin Blaich, Carsten Quirin, Marc Speicher (MdL), Markus Malter, Tim Flasche, Ute Mücklich-Heinrich, Waltraud Prangen-Zurecki

Der scheidende Vorsitzende zog eine positive Bilanz über die Arbeit des Ortsverbandes in den vergangenen Jahren. Positionen und Anträge der CDU wurden umgesetzt wie beispielsweise der Erhalt des historischen Stadtbildes durch die Aufstellung entsprechender Bebauungspläne und das Beharren auf einer soliden und nachhaltigen Haushaltsplanung für die Stadt. Der Ortsverband stellt aktuell 4 der 16 CDU-Fraktionsmitglieder im Stadtrat. Positiv bilanzierte er auch die Entwicklung des Ortsverbandes: So stieg die Anzahl der Mitglieder innerhalb der letzten beiden Jahre von 92 auf aktuell 103. Die beiden Saarlouiser Landtagsabgeordneten Raphael Schäfer (MdL) und Marc Speicher (MdL) dankten insbesondere dem scheidenden Vorsitzenden für die gute Arbeit im Stadtrat und vor Ort sowie den Mitgliedern des Ortsverbandes für das große Engagement im Wahlkampf. Beide berichteten über die aktuelle Lage in Landes- und Stadtpolitik. „Mit Blick auf den Landeshaushalt erreichen wir ab dem Jahr 2019 endlich die schwarze Null. Das heißt, dass wir ab diesem Zeitpunkt keine neuen Schulden mehr aufnehmen müssen, sondern im Sinne der nachfolgenden Generationen endlich damit anfangen können, den Schuldenberg der Vergangenheit abzutragen. Ab 2020 kann durch den Verhandlungserfolg von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer und dem Erhalt von 500 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Finanzausgleich endlich mit einer sog. Investitionsoffensive begonnen werden,“ so Raphael Schäfer, MdL.

In seiner Antrittsrede dankte der neue Vorsitzende den Mitgliedern für die große Unterstützung im Wahlkampf und seinem Vorgänger für dessen hervorragende Bilanz für die Stadt. In den letzten Jahren konnten viele Projekte in der Innenstadt realisiert werden, die die Attraktivität von Saarlouis deutlich steigern, wie die Gestaltung des Ravelin V, das Theater am Ring, sowie der gelungene Umzug der neuen Galerie Ludwig. “Gerade die Stärkung der Kultureinrichtungen bietet die Möglichkeit die Angebote für Bürger und Besucher zu erhöhen. Im Hinblick auf die Frankreichstrategie des Landes kann die Europastadt Saarlouis einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Kultur leisten", so Carsten Quirin. Die von der CDU geforderte und allen anderen Ratsfraktionen verhinderte Sicherheitspartnerschaft für Saarlouis bedauert der Vorsitzende: "Was in Saarbrücken und Neunkirchen gut funktioniert, hätten wir uns auch in Saarlouis gewünscht. Wir werden uns weiterhin für eine Stärkung der Sicherheit in Saarlouis einsetzen.“ Die Entwicklung der Geschäftssituation in der Innenstadt prangert der Ortsverband seit Jahren an: "Es verschwinden immer mehr klassische Einzelhändler und Boutiquen, hinzukommen Ketten und Franchise-Läden, u. a. auch Friseurläden und Nagelstudios. Wir wollen, dass Saarlouis die Einkaufstadt Nummer 1 im Saarland bleibt", so der Vorsitzende weiter. Die Verdreckung durch Taubenkot auf dem Großen Markt und Umgebung ist dem Vorsitzenden ebenfalls ein Dorn im Auge: "Hier muss die Stadtverwaltung schleunigst reagieren. Ein Taubenhaus das seine Wirkung nicht erfüllt, ist nicht die Lösung. Es braucht ein Konzept wie die Population tierschutzgerecht verkleinert werden kann und vor allem dass der Dreck regelmäßig durch die Stadt entfernt wird."